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Was Ihre Spende bewirkt: von der Akkuladung bis zum geretteten Kitz

17. Juli 2026

Wärmebilddrohne schwebt im Morgenlicht über einer grünen Wiese

Rehkitze zu retten kostet Geld. Das sagen wir offen. Wer versteht, wofür seine Spende eingesetzt wird, gibt lieber und gibt mit Vertrauen. Deshalb legen wir die Kosten offen, von der Technik über die Ausbildung bis zum einzelnen Einsatz. Am Ende steht ein klares Ergebnis. Jeder Beitrag verlängert die Zeit, die unsere Drohne in der Luft ist.

Das Herzstück: die Wärmebilddrohne

Eine Drohne mit Wärmebildkamera ist der Kern unserer Arbeit. Der Sensor misst keine Farben, sondern Temperaturen. In den kühlen Stunden vor Sonnenaufgang hebt sich der warme Körper eines Kitzes deutlich vom kalten Gras ab. Genau dieser Kontrast macht das versteckte Tier sichtbar. Anschaffung, Sensor und Zubehör kosten zwischen 12.000 und 15.000 Euro. Das ist der größte Posten und der Grund, warum unser Verein auf Unterstützung angewiesen ist. Ohne diese Technik bleibt jede noch so gute Absicht am Boden.

Warum der Betrieb laufend Geld kostet

Mit dem Kauf der Drohne ist es nicht getan. Jeder Einsatz verbraucht Akkuladungen. Ein Akku hält nur wenige Flüge, dann muss er geladen oder ersetzt werden. An einem einzigen Morgen mit mehreren Flächen sind schnell mehrere Akkus im Wechsel. Dazu kommen Ladestationen, Speicherkarten und der Verschleiß am Gerät. Ein Wärmebildsensor ist empfindlich und altert. Ein realistischer Betrieb rechnet diese laufenden Kosten von Anfang an mit ein.

Ausbildung der Piloten

Eine Drohne fliegt nicht von allein. Wer eine Kameradrohne über 250 Gramm steuert, braucht in Deutschland einen Kompetenznachweis. Für den Einstieg reicht der EU-Kompetenznachweis A1/A3, oft kleiner Drohnenführerschein genannt. Er kostet rund 25 Euro, wird nach einer Online-Schulung und einer Theorieprüfung ausgestellt und gilt fünf Jahre. Das Mindestalter liegt bei 16 Jahren. Dazu muss der Verein sich als Betreiber beim Luftfahrt-Bundesamt registrieren, und die Kennung muss sichtbar an der Drohne angebracht sein. Für Flächen nahe an Wohnbebauung ist der weiterführende Nachweis A2 sinnvoll. Ausbildung und Zertifizierung kosten Zeit und Geld, sind aber die Grundlage für sichere und legale Einsätze.

Warum wir offen über Geld sprechen

Viele Vereine reden ungern über Geld. Wir halten es anders. Ein junger Verein, der online kaum sichtbar ist, gewinnt Vertrauen nur durch Klarheit. Wer weiß, dass seine 20 Euro einen Akku mitfinanzieren, spendet mit einem guten Gefühl. Deshalb ordnen wir jeden größeren Posten einer konkreten Aufgabe zu. Transparenz ist für uns kein Schlagwort, sondern die Grundlage jeder Zusammenarbeit.

Was am Ende dabei herauskommt

Die Mahdsaison von April bis Juni ist kurz. In dieser Zeit muss alles zusammenspielen, Technik, Akkus und ausgebildete Piloten. Im ersten Betriebsjahr wollen wir mit einer Drohne bis zu 50 Rehkitze retten. Jede Flugminute zählt, denn ein Kitz drückt sich bei Gefahr ins Gras und bleibt liegen. Nur wer es rechtzeitig findet, kann es vor dem Mähwerk in Sicherheit bringen.

So wird aus Ihrer Spende Flugzeit

Schon kleine Beträge tragen. Ein neuer Akku bedeutet mehr Flüge an einem Morgen. Eine finanzierte Schulung bedeutet einen weiteren Piloten im Team. Als Sponsor werden Sie Teil einer lokalen Lösung in Werder (Havel) und Brandenburg. Unternehmen zeigen so sichtbar ihren Beitrag zum Tier- und Naturschutz vor Ort. Jede Spende wird am Ende zu geretteten Jungtieren. Unterstützen Sie uns und geben Sie den Kitzen mehr Flugzeit.